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Handy zu Weihnachten?
Geschrieben von Ramacher Angelika   
Dienstag, 11. Dezember 2007

Viele Jugendliche wünschen sich zu Weihnachten ein Handy, aber auch schon Kinder, die gerade mal das Alphabet können. Für Kinder ab sechs Jahren werden Kinderhandys empfohlen ...

Die drei neuesten Handys wurdem vom "Kölner Stadt-Anzeiger" getestet, die speziell für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren entwickelt wurden. Diese Handys wurden von den Müttern getestet. Sie konnten dieses Handy eine Woche lang haben und ausprobieren. Natürlich haben es die Kinder toll gefunden ein eigenes Handy zu besitzen.
Die Eltern finden, dass die Kinder nur ein Handy für den Notfall bräuchten. Und sie bräuchten ein handy, sodass man immer für die Eltern erreichbar sei.
Man sollte mit den Kindern gemeinsam besprechen wofür das Handy gut ist, so meint es Thomas Rathgeb vom Medienpädagogischen Forschungsbund Südwest.
Es gibt viele Gründe, warum die Kinder ein Kinderhandy besitzen sollten.

 
Die meisten Kinderhandys versprechen Sichterheit, aber auch andere Sachen. Durch das Handy können die Eltern, durch die genannte Ortung, immer wissen wo das Kind ist. Von dem Handy I-Kids können regelmäßig die Standorte an die Eltern gesendet werden. Das Handy muss unter freiem Himmel sein, damit man es orten kann. Die Eltern können bestimmen ab welchem Umkreis sie benachrichtigt werden. Dieses Gebiet, wo sich das Kind aufhalten darf, nennt man "Grüne Zone". Verlässt das Kind diese Zone, bekommen die Eltern eine SMS.

Das Handy Kandy-Mobile verwendet die Netzortung. Mit diesem Handy kann man auch in Räumen orten. In Städten kann man mit dem handy ziemlich genau orten.
Das getestete Vitaphone bietet diese Möglichkeiten nicht. Dafür ist aber die GPS-Ortung möglich. Es ist auch eine Nottaste vorhanden - sie wurde  eher für Senioren eingerichtet. Die Taste wurde mit einem Service-Zentrum verbunden.
Das Thema sorgt bei dem Eltern-Foren unter dem Stichwort "Big-Mother ist watching you" für heftige Debatten.

"Hier wird versucht, eine technische Lösung für ein soziales Problem zu finden", sagt Professor Claus Tully vom Deutschen Jugendinstitut München. Eltern sollten aber ohne ein Handy auch wissen, wo sich die Kinder aufhalten. Die Eltern müssten eigentlich alle Nummern von den Freunden oder von der Schule, wo sich meistens die Kinder aufhalten, haben.

Aber wenn man in der Schule ist, rufen die Kinder von dort aus notfalls an.


 


 

 



 

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