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Im Jahr 1974 veröffentlichte Hans-Georg Noack einen Jugendroman namens "Rolltreppe abwärts". Er handelt von einem Jungen, der in eine schlechte Umgebung gerät und immer weiter abrutscht.
 
Lärm in Schulen
Geschrieben von Karl Nadja   
Dienstag, 23. Oktober 2007
Zu lauter Lärmpegel an deutschen Schulen! So lautete eine Schlagzeile in dr vergangenen Woche im Kölner stadtanzeiger. Das soll ich glauben? O.k., es ist zwar schon manchmal sehr laut, aber zu laut? Ist doch in einer Realschule normal, oder?

Ein Schallpegel unter 50 Dezibel wird im Unterricht oft nur während der Stillarbeit erreicht. Eine Information, mit der man so nur wenig anfangen kann. Ein Vergleich soll unseren Gedanken hier auf die Sprünge helfen:

Bei 55 Dezibel liegt der Grenzwert für Arbeitsplätze mit geistiger Arbeit. Das heißt, dass es an Orten (z.B. in Büros) nicht lauter als 50 Dezibel sein darf. Erschreckend finde ich, dass dieser Grenzwert in Schulen permanent überschritten wird. Hier liegt der Schnitt bei 85 Dezibel - das gleicht dem Geräuschpegel einer verkehrsreichen Straße. Das haut mich echt um. Es ist zwar im Unterricht oft sehr laut, aber ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich schon gesundheitsschädlich ist. Stellt euch mal vor, unsere Klassenräume befänden sich neben einer Autobahn und wir wären ganz leise. Da könnte sich doch niemand konzentrieren....?

Lehrer und Kinder müssen besonders am Unterrichtsbeginn und gegen Ende der Stunde unter diesem enormen Lärm leiden. Unglaublich! In Sporthallen wurden sogar Werte über 100 Dezibel gemessen, das gleicht fast der Lautstäke eines Rockkonzerts. In den meisten Branchen wäre hier ein Gehörschutz Pflicht, sagt Gerhart Tiesler vom Institut für interdisziplinäre Schulforschung. Stellt euch mal vor: Unsere Pauker kämen alle mit Ohrenschutz in die Klasse.... :-) Spaß beiseite, diese Studie erschreckt mich schon sehr...

Vielleicht sollten wir und das einmal zu Herzen nehmen...?

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