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Seit Einführung des Turboabiturs beklagten viele Schüler an Gymnasien, dass sie zu wenig Freizeit hätten. Erfahrt hier mehr.....
Christoph Wewetzer kann diese Aussagen durchaus nachvollziehen. Da die ganzen Gymnasien keine Ganztagsschulen sind, da z.B eine Küche fehlt, haben die Jugendlichen weniger Zeit für ihre Freizeitbeschäftigungen. In der Klinik merkt Wewetzer jedoch nichts davon, dass die Jugendlichen mehr krank sind als sonst, doch er betonte, dass mehrere Jugenpsychiater bestätigten, dass seit der Einführung des G8 mehr Gymnasiasten eine sogenannte Somatisierungsstörung vorweisen.(Bauchschmerzen, Stimmungseinbrüchen, depressiven Symptomen und sogar bis Schulangst) Außerdem rechnen Ärzte damit, dass dies weiter zunimmt. Leider bekommen die Jugendlichen noch Hausaufgaben zu den langen Schulzeiten, und dadurch bleibt noch weniger Freizeit, als ohnehin schon. Wewetzer wurde gefragt, was er davon hält, den Unterricht wieder samstags stattfinden zu lassen, um den Jugendlichen so mehr Freizeit an den einzelnen Wochentagen zu gönnen. Seine Antwort : "Sicher nicht an jedem Samstag. Grundsätzlich ist das aber für Kinder und Jugendliche sicher besser, als am Nachmittag Fachstunden zu machen." Ich persönlich denke, dass es mit dem "Turboabitur" nicht so gut ist, allerdings kann das jeder für sich entscheiden, wie und was er mit seiner Freizeit anstellt.
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